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Großbritannien - Linksverkehr, kein € , die Queen, ... und nie Sonnenschein? Dreimal besuchte ich England - lest einfach und schaut euch die Bilder an
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NEU *** Juli 2007
2003 -> Insel Jersey 1995 -> Waltham Abbey bei London und Portsmouth, Isle of Wight, Eastburne mit dem Beachy-Head - Fahrt entlang der Südküste; Juli 2007
Am Mittwoch, 11. Juli ging es mittags los Richtung ENGLAND! Alex Studienkollege hat dort 1 Jahr studiert - und dieses Jahr war nun Zuende. Bis zu dem Zeitpunkt unserer Abfahrt gingen wir davon aus, Alex' Kumpel (oder zumindest schon einmal einen Teil seiner Sachen) dort abzuholen. Aber dazu später
Die Hinfahrt Vor der Abreise musste ich für Nina einen Reisepass ausstellen lassen - mit Foto vom Fotografen. Dieser wurde auch während unserer Reise - zusammen mit unseren Personalausweisen - an mehreren Stellen kontrolliert, ein Grenzbeamter hat sich auch Nina sehr genau angeschaut. Außerdem haben wir bereits in Deutschland unser Geld wechseln lassen.
Zu unserer Reise: Über einen bekannten Internet-Routenplaner habe ich mir die Strecke vorher anzeigen lassen und auch die ungefähre Fahrtzeit ausgerechnet. Um 21:00 mussten wir am Hafen in Calais sein; um 15 Uhr fuhren wir los. Also eigentlich - laut Routenplaner - Zeit genug, auch Staureserven waren eingeplant
Wir hatten eine Engstelle mit einem längeren, zähfließendem
Verkehr; der hat uns richtig viel Zeit gekostet. Sonst fuhren wir gutes
Tempo, machten aber auch einige kürzere Pausen. Also gab Alex Gas - Und dennoch: um 20:30 waren wir noch weit von Calais entfernt; und nur noch 30 Minuten bis zum einchecken. Ich suchte die Reiseunterlagen, versuchte, die Reederei zu kontaktieren - vergebens. Langsam begann auch Alex, nervös zu werden. 60 Kilometer noch - aber es war schon 21 Uhr! Die Sonne ging schon langsam unter
Die Autobahn war frei, wir konnten fahren. Aber reichte das? Es wurde 21:15 Uhr, und wir waren in Sichtweite von Calais - aber wo geht es zum Hafen? Wo müssen wir hin? Wo liegt das Schiff? Den Hafen fanden wir dann relativ gut, die Beschilderung ist wirklich toll. Auch unser Reederei-Zeichen entdeckte ich, und schnell fuhren wir zum Check in. 30 Minuten zu spät. 30 Minuten vor Abfahrt der Fähre... Immer noch wussten wir nicht - kommen wir noch auf die Fähre? Der Grenzbeamte kontrollierte uns - und winkte uns Richtung Fähre. Alle paar Meter standen die Schiffsmitarbeiten und winkten uns Richtung Fähre. Und endlich: Da lag sie - unsere Fähre - und das Tor zum Autodeck noch offen! Wir fuhren die Rampe hoch - und wurden zu unserem Parkplatz geleitet. 10 Minuten vorm Ablegen waren wir auf der Fähre. Und dort begann dann für uns der Urlaub. Erst einmal wickelten und fütterten wir Nina. Sie war absolut gut zufrieden. Wir fanden eine Art Kindergarten. Dort waren schon andere Kids am spielen; wir setzten Nina dazu und schauten ihr zu. Sie freundete sich mit einem spanischen Jungen an. Ich ging dann auf das Deck - es war sehr windig - aber ich wollte mir das Ablegen bzw. Calais vom Meer aus ansehen. Und den Sonnenuntergang auf dem Meer.
Als wir anlegten und vom Schiff fuhren, merkten wir noch nichts vom Linksverkehr. Es gab erst einmal nur diese eine Richtung, und dann wurde man auf die Hauptstrasse geführt, welche aber baulich von der Gegenfahrbahn getrennt war - für die ersten Kilometer zum eingewöhnen. Die Strassenbeläge bzw. die Fahrbahnbegrenzungen waren in verschiedenen Farben beleuchtet.
Irgendwann nachts kamen wir in Portsmouth an - und fuhren zu Alex' Kumpel Valerij. Wir quatschten, Nina schlief - ich irgendwann auch - und als es Morgen wurde, machten sich die Männer auf dem Weg - als ersten besorgten sie eine Parkkarte und dann später gingen bzw. fuhren wir zum Hotel und checkten dort ein. Rot: Hinweg;
Unser Hotel PORTSMOUTH AND SOUTHSEA BACKPACKERS LODGE HOSTEL http://www.portsmouthbackpackers.co.uk/ Dieses Hotel war nicht wie ein Hotel, welches man vom Pauschalurlaub
kennt. Es war eher wie eine gute Jugendherberge. Alex und ich hatten ein
Doppelzimmer mit Dusche und WC. Vom Hotel waren es 3 Strassen bis zum Meer und zur Promenade. Dieser Weg führte durch den Palmengesäumten Park.
Portsmouth-SOUTHSEA - Der Ort Der Ort bzw. die Stadt ist wirklich schön. Wir haben uns dort direkt wohlgefühlt. Es gab einfach alles. Strand, Einkaufszentren, und Einkaufsstrassen, schöne Parkanlagen. Die Menschen dort sind sehr nett und zuvorkommend etc Zu Fuß haben wir immer alles erreicht, was wir wollten;
mit Auto zu fahren wollten wir dort möglichst vermeiden. Ich schreibe einfach mal auf, was wir unternommen haben, bevor ich jetzt lange die Möglichkeiten beschreibe
Weil das so viele Fotos sind, habe ich alles in Unterseiten aufgeteilt
Donnerstag -> PORTSMOUTH AND SOUTHSEA Freitag -> PORTSMOUTH AND SOUTHSEA - SPINNAKER TOWER Sonntag -> RÜCKFAHRT ENTLANG DER SÜDKÜSTE (Beachy Head)
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Die Kanalinseln; September 2003 Die bekanntesten der englischen Kanalinseln sind, so vermute ich, Guernsey und Jersey. Traum meiner Mutter war es, einmal Guernsey zu besuchen. Also sind mein Vater und ich in ein lokales Reisebüro direkt am Hafen von St.Malo gefahren um uns dort über die Ausflugsmöglichkeiten zu informieren - in einer sprachlichen Mischung aus französisch, deutsch und englisch Von St. Malo starten regelmäßig Schiffe zu den beiden Inseln, allerdings wird nur für Jersey eine Inselrundfahrt angeboten (18 Euro), mit dem Auto rüber fahren kostet 60 Euro pro Auto plus 44 Euro pro Person, außerdem ist auf den Inseln Linksverkehr (!) und die Strassen sind sehr eng. Also haben wir dann bei Condor Ferries nur die Überfahrten als Fußpassagier und die Inselrundfahrt für Jersey gebucht, denn Linksverkehr und dann noch derart enge Strasse - das war uns allen etwas zu riskant. Das ganze hat uns mit 7 Personen etwa 300 Euro gekostet. Überfahrt 44 Euro pro Person, an gewissen Tagen kostet es nur 33 Euro, Kinder unter 16 J. reisen umsonst. Unser Schiff legte ein paar Tage später um 7:45 Uhr ab, als Fußpassagier muss man ¾ h vorher dort sein zum einchecken (mit Auto 1 h). Parkplätze gibt’s direkt vor dem Hauptgebäude, kosten pro Tag pro Fahrzeug etwa 6 Euro. Auf Jersey gilt MEZ – 1h, english Time! Mit dem Schnellkatamaran auf Jersey nach 1 ¼ h angekommen konnten wir direkt in den Bus (ist ungewohnt, von links in einen Bus zu steigen ;-) ), und hatten bis 13 Uhr MEZ dann die Rundfahrt ( eigentlich auf englisch oder französisch, aber nach einigem hin und her konnte ich noch Plätze in einem deutschsprachigen Bus organisieren) Gelegenheit zum Mittagessen gab es auch, typisch englische Küche. Es ging einmal komplett um die Insel, wir sahen die Abwehranlagen von Hitler (Hitler’s Atlantik Wall), die Steilküsten, Strände und die Blumenpracht. Durch den Golfstrom herrscht dort mildes Klima, und auch Palmenfreunde (so wie ich :-) )kommen auf ihre Kosten. Mit etwas Glück kann man sogar Delphine beobachten. Dann hatten wir mehrere Stunden Freizeit in der Inselhauptstadt St. Helier. Und hätte es nicht geregnet [England halt... ;-) ], hätte man auch vielleicht mehr machen können als eine 40 minutige Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn (6 Euro pro Person) und Kakao trinken in einen der Cafés. Apropos Kakao: Die Milch auf der Insel kommt von den Jersey-Kühen. Die Milch dieser Kühe ist etwa 6 % fett, schmeckt sehr rahmig-cremig. Und auch der Kakao oder die Schokolade aus dieser Milch schmeckt sehr lecker. Und für einen Tag sollte man sich so etwas auch mal gönnen. Gegen Abend fuhr das Schiff dann zurück nach St.Malo, war ein wenig rüsig, aber ein Erlebnis für sich.
Fröstelnde Gestalten am Ostufer der Insel
Der Nordwesten
Der Leuchtturm - Westpunkt der Insel
Oben rechts die für ihre Milch berühmten Jersey-Kühe
Eine Sandburg der etwas anderen Art - Leider von irgendwelchen "Vandalen" kaputt gemacht...
Jede Stunde gab es ein Figurenspiel bei dieser Uhr in der Inselhauptstadt St.Helier
Auch diese Uhr steht in St.Helier - am Hafen und jede volle Stunde ein HUUUUUP
Die Währung von Jersey - allerdings kommt die Münze oben rechts von der "Isle of Man" - jedem Motorradfahrer vermutlich ein Begriff
zwischen Frankreich und England
London und Umgebung; 1995
Im Rahmen eines Austauschprogrammes fuhr ich 1995 für 1 Woche zu meiner englischen Gastfamilie nach Waltham Abbey. In der Schule in wochenlanger Vorarbeit bestens vorbereitet fand ich mich mit meinem absolut perfekten und fehlerfreien englisch natürlich schnell bei ihnen zurecht. Das heißt auf deutsch: Es gibt viele Wege der Kommunikation. Wenn es mit der Sprache mal nicht so klappt, gibts noch die Möglichkeit, mit Händen und Füßen zu erklären, und wenn das zu noch mehr Unverständnis führt, tuts auch Zettel und Stift. Wie bei den Montagsmalern, falls diese noch jemand kennt ;-) Wie hat man sich so ein Austauschprogramm vorzustellen? Montags gings los. Nach einer laaaangen Fahrt mit Bus und Schiff kamen wir irgendwann in England an. Wir nahmen z.B. 1 Vormittag am Unterricht in einer englischen Schule teil. Dort herrscht ja Uniform-Pflicht, und ehrlich gesagt: Ich befürworte dieses! Wir haben aber auch viele Ausflüge mit den anderen deutschen Austauschschülern unternommen, z.B. waren wir in London ,Cambridge, Eton etc. Am Wochenende war ich dann komplett in der englischen Gast-Familie. Samstag war ich mit meiner Gastschwester und meinen Gasteltern bei London im Laserdrom. Leider endete dieser Abend für mich in der Notaufnahme eines Londoner Krankenhauses... Nicht einmal an die Fahrt mit dem Krankenwagen erinnere ich mich, und im Krankenhaus sprachen (Überraschung!) alle englisch, und ich habe gar nichts mehr verstanden,... weder wo ich war, noch warum ich dort war, und dann noch die fremde Sprache. Mehrere Stunden war ich immer wieder bewußtlos, trotzdem wurde ich auf Wunsch noch in der selben Nacht entlassen. Daher fiel der Sonntag auch sehr ruhig aus... Meine Englischlehrerin besuchte mich in der Gastfamilie, ob ich überhaupt fahrtauglich wäre. War ich ja, und so ging es am Montag gings dann zurück nach Deutschland.
Ein paar Bilder habe ich, denn aus den 6 Filmen, die ich zum entsetzten meiner Eltern vergingst habe, waren nur wenige Fotos wirklich brauchbar,... Ich fand einfach alles so toll dort, daß ich es fotografieren musste *säuft*
London
3 typisch englische Sachen auf einem Bild - man, war ich stolz auf dieses Foto :-D
Madame Toussauds Wachsfigirenkabinett in London -
Ein Foto hatte ich noch mit mir und dem Wachs-Papst, daß habe ich allerdings hier herausgenommen
Tennisunterricht an der
englischen Schule
Windsor-Castle
Cambridge
der 0. Längengrad !
habe ja gesagt, daß ich nix vernünftiges geknipst habe ... ;-)
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